Malstrom - Phantom Architect (CD)

Malstrom - Phantom Architect (CD)

TR 005

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Ein wirbelnder Sog der in einem erloschenen, unterirdischen Riesenvulkan verschwindet. Es ist ein ewiges Wechselspiel zwischen dem Abstürzen in die unendliche Tiefe des Meeres und dem Reiz des Risikos am Rande des Wirbels die Gefahr zu genießen. Sicherheit gibt es in jedem Fall nicht. Fische und anderes Meeresgetier meiden instinktiv die Nähe des Strudels, Menschen hingegen werden immer wieder Opfer ihrer nicht zu bezähmenden Neugier und wagen sich zu nahe heran.

„Mit Gitarre, Saxophon und Schlagzeug schaffen Axel Zajac, Salim Javaid und Jo Beyer mehr Farben und Assoziationsräume, als man von der kleinen Besetzung erwartet und haben dabei so viel Spaß an Dekonstruktion, dass aus ihrer Musik ein rundherum humorvoller Kommentar zu den Möglichkeiten des Gegenwartsjazz wird. Grund genug, ihnen den 7. Europäischen Burghauser Nachwuchs-Jazzpreis zu überreichen“, erklärt die Jury. (18. März 2015, Redaktion JazzZeitung)

"[...] Da trat beispielsweise die Band „Malstrom“ auf, ein Trio in außergewöhnlicher Besetzung: Ein Saxofonist, ein Gitarrist und ein Schlagzeuger interpretierten eigene Stücke wie „Eine grüne Wiese mit bunten Blumen drauf“. Da lieferte sich Axel Zajac mit seiner unkonventionellen achtsaitigen Gitarre nicht weniger unkonventionelle Schlagabtausche mit Saxofonist Salim Javaid. Melodisch-schöne Passagen wurden mit experimentell-assoziativen konterkariert, eingefahrene Hörgewohnheiten eingedampft." (Tom Bullmann , NOZ, Juli 2014)

„Die Musik der drei ist eine perfekt gespielte Mischung aus Progressive Rock von Bands wie “Dream Theatre” oder “Tool” und Gitarrenvirtuosen wie Yngwie Malmsteen und vertracktem Jazz von Steve Coleman oder der Expressivität von John Zorn. Dazu kommt aber eine jugendliche Unbedarftheit und Frische, die Spaß macht. Natürlich, wer Swingoder Hardbop erwartet hat, wurde enttäuscht. Wer sich aber Zeit zum Einhören und Miterleben dieser Musik gab, erlebte ein Konzert zum Staunen. Jeder Break sitzt, nichts knirscht da, die unzählbaren Rhythmen wechseln in noch vertracktere; ein halbwegs ambitionierter Musiker brauchte Wochen, um die Melodielinien, die Saxophon und Gitarre beiläufig abliefern, einzuüben. Vielleicht eine mutige Entscheidung, die Jazzwoche von so einem kantigen Beitrag eröffnen zu lassen, aber sicher eine sehr gute.“ (BR-Blog, Ulrich Habersetzer, 19. März 2015)

01 Bubble Tea Ache Part 1
02 Der Wiedergänger
03 Der Obolus
04 Eine Grüne Wiese Mit Bunten Blumen Drauf Part 1
05 Der Reptiloide Shapeshifter
06 Can't Hold Us Down
07 Eine Grüne Wiese Mit Bunten Blumen Drauf Part 2
08 Blutzoll
09 Bubble Tea Ache Part 2
10 Die Vorstadtkinder